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für Angehörige

Wie können wir helfen?

Angehörige sind in der Regel die erste und wichtigste Unterstützung für chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen. Tatsächlich stellen jedoch Angehörige von schwer erkrankten Menschen häufig ihre eigenen Bedürfnisse zurück und vernachlässigen ihren Gesundheitszustand. Nachfolgend ein paar Tipps und hilfreiche Links.

"Angehörige sind der größte Pflegedienst unseres Landes. Rund 2,5 Millionen Berufstätige pflegen und betreuen Familienmitglieder zu Hause. Ihre Leistung wird zu selten gesehen - obwohl sie das Funktionieren der Pflege sichern.

Denn sie leisten Enormes:
Sie leben zwischenmenschliche Solidarität und stärken unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt“

– Franziska Giffey
(eh. Familien- und Seniorenministerin )

Angehörige

Angehörige sind in der Regel die erste und wichtigste Unterstützung für chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen. Nach einer aktuellen Studie leisten pflegende Angehörige vielfältige Aufgaben von der Grundpflege (Unterstützung bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilität) bis hin zu Organisation und sozialer Beschäftigung für die pflegebedürftige Person (Einkäufe tätigen, Post erledigen und gemeinsame Spaziergänge). 

Ein Fünftel hat minderjährige Kinder im eigenen Haushalt. 

1/5

Männer

80%

Die deutliche Mehrheit pflegt Eltern oder Lebenspartner. Rund 80 % der befragten Personen sind Frauen mit einem Durchschnittsalter von 54 Jahren

Frauen

20%

Etwa 57 % sind erwerbstätig. Viele der in der Studie Befragten fühlen sich durch die Pflege stark belastet – sowohl in körperlicher als auch in psychischer Hinsicht.

57%

Tatsächlich stellen jedoch Angehörige von schwer erkrankten Menschen häufig ihre eigenen Bedürfnisse zurück und vernachlässigen ihren Gesundheitszustand, weil sie ihre eigenen Symptome in Relation zum Zustand des Pflegebedürftigen als unbedeutend empfinden.

Infos zur Bewältigung der Pflegesituation

Zugleich zeigte die Befragung, dass sich viele Angehörige mehr Information zur Bewältigung der Pflegesituation wünschen. Themen wie die Organisation des Pflegearrangements werden als besonders wichtig angesehen.

 

Tatsächlich existieren zahlreiche Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger, darunter auch Tages-, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Diese Angebote ermöglichen es pflegenden Angehörigen, eine Auszeit von der Betreuung zu nehmen. Pflegekurse vermitteln gesundheitsschonende Techniken und fördern den Austausch zwischen den Betroffenen. Zu diesen und weiteren Unterstützungsangeboten können sich pflegende Angehörige bei den Pflegestützpunkten und kommunalen Beratungsstellen informieren – doch viele verzichten darauf. 

Tages-, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege

Diese Angebote ermöglichen es pflegenden Angehörigen, eine Auszeit von der Betreuung zu nehmen. Pflegekurse vermitteln gesundheitsschonende Techniken und fördern den Austausch zwischen den Betroffenen. Zu diesen und weiteren Unterstützungsangeboten können sich pflegende Angehörige bei den Pflegestützpunkten und kommunalen Beratungsstellen informieren – doch viele verzichten darauf. 

Nützliche
Links zu Beratungs-angeboten

Eine Übersicht über öffentliche Leistungen wie Pflegegeld, Verhinderungspflege etc. enthält diese Seite des Bundesgesundheitsministeriums:

Beratungsangebote zum Thema „Pflege“ in der Nähe ihres Wohnortes finden Sie hier:

Eine psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige:

Basiswissen, Orientierungen und einfache Handgriffe, mit denen schwerstkranke Menschen unterstützt werden können, bieten die Kurse in „Letzter Hilfe“.
Hier eine Zusammenstellung der bundesweiten Kurs-Angebote:

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für Patienten

Informationen zu
Krankheitsverläufen

Palliative
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